DIY im eigenen Garten

Kleingartenanlage
Quelle: Wikimedia

Deutschland gilt als ausgesprochenes Gartenland. Allein in den Städten gibt es mehr als eine Million Kleingärten, wobei die Nachfrage vielerorts höher ist als das Angebot. Jetzt im Sommer liegt es Gartenbesitzern in der Stadt und auf dem Land besonders am Herzen, ihre Grünfläche in ein kleines Naherholungsgebiet zu verwandeln. Wenn die Arbeit dann beendet ist, können sie sich in ihrem Garten ganz dem widmen, was sie mögen – etwa einen Grillabend mit Freunden veranstalten, eigenes Gemüse anbauen oder gemütlich im Pool liegen, während sie ein paar Runden im Online Casino spielen und im besten Fall mehr Geld für die Gartengestaltung gewinnen. Um dieser eine persönliche Note zu geben, kann man auf einige clevere DIY-Ideen zurückgreifen.

In die Höhe arbeiten

Wenn man sich einen normalen deutschen Garten anschaut, wird häufig klar: Hier fehlen ein wenig die Highlights. Meist ist die gesamte Fläche ebenerdig und die Raumaufteilung einfallslos. Dabei wäre es so leicht, ein paar optische Reize zu setzen – indem man etwa in die Höhe arbeitet. Man kann zum Beispiel einen kleinen Hügel aufwerfen und ihn mit bunten Blumen bepflanzen. Oder man stellt ein paar Hochbeete in den Garten, die man dann mit Kräutern oder Snack-Gemüse wie Cocktailtomaten und Radieschen bestückt. Das sorgt nicht nur für Hingucker, sondern verleitet auch dazu, ab und zu eine Handvoll gesundes Gemüse zu naschen. Es empfiehlt sich, verschiedene Gefäße in den Garten zu stellen, in denen Pflanzen wachsen. Das müssen nicht unbedingt Blumentöpfe sein – auch Objekte, die eigentlich nicht für die Verwendung im Garten gedacht sind, eignen sich gut. Möglich sind etwa eine alte Badewanne, ein Nudelsieb oder der Korb eines Fahrrads. Man kann auch nach Herzenslust Gefäße nach eigener Vorstellung herstellen, wenn man Zugang zu einem Brennofen hat. Das Kunstwerk ist noch individueller, wenn es selbst bemalt wurde.

Gartenanlage
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Wasser zum Baden und Schmücken

Wasser ist ein Element, das jedem Garten gut zu Gesicht steht. Wenn der Platz ausreicht, lohnt es sich definitiv, einen Swimmingpool in der Anlage zu platzieren. Idealerweise passt man diesen optisch an die Umgebung an, indem man ihn beispielsweise in die Erde eingräbt oder mit Pflanzen umgibt. Eine nette Alternative zum Pool ist der Schwimmteich. Er stellt eine naturbelassene Variante dar, weil man darin auf Chlor und andere reinigende Chemikalien verzichten kann. Stattdessen erledigen die Pflanzen die Säuberungsarbeiten und verschönern außerdem den Teich. Ein geschicktes Design trennt den Schwimmbereich vom bepflanzten Teil. Will man nicht unbedingt in seinem Garten schwimmen, aber trotzdem ein bisschen Wasser plätschern hören, kann man sich einen kleinen Bach anlegen. Das geht relativ einfach und lockert die Optik des Gartens auf. Worauf man keinesfalls verzichten sollte, ist ein Regenfass. Diese gibt es in verschiedenen ansprechenden Designs – etwa aus Holz oder mit dem Aussehen einer riesigen Amphore –, außerdem spart man Wasser, wenn man seinen Garten mit Regenwasser gießt.

DIY-Möbel

Wenn man sich nach getaner Gartenarbeit auf ein selbst gestaltetes Möbelstück setzt oder legt, macht sich ein besonders erhabenes Gefühl breit. Am Anfang des Projekts steht ein ausgedientes Möbelstück wie ein Stuhl, eine Bank oder ein Tisch, das eine Auffrischung bekommen soll. Diese erhält es etwa durch ein bisschen Farbe oder eine Hülle aus Stoff. Wer ein wenig handwerkliches Geschick hat, kann sich die Gartenmöbel auch selbst bauen. Die perfekte Basis dafür sind Europaletten, aus denen schon zahllose Bastler etwas Tolles geschaffen haben. Ob Tisch, Bank oder Stühle: Die Bretter und Holzblöcke der Paletten lassen sich auf verschiedene Weisen zusammenfügen. Auch als Blumenregal kann eine solche Palette genutzt werden, ebenso als Sichtschutz. Wer besonders viel Geschick an den Tag legt, kann mit Paletten komplexe Konstruktionen erschaffen. Zu denken wäre dabei zum Beispiel an eine Pergola oder einen Strandkorb, in dem man es sich so richtig gemütlich machen kann.