Fünf Casino-Geheimnisse, die Sie noch nicht kannten

Wenn man sich das Leben eines professionellen Spielers vorstellt, kommen einem viele Gedanken am Rande der Legalität oder darüber hinaus in den Sinn. Man denke zum Beispiel an die Revolverhelden in den Saloons des Wilden Westens, an die Spielhöllen während der Prohibition oder an die Gangsterbosse in Filmen wie Martin Scorseses „Casino“.

Die Casinos der heutigen Zeit – sowohl online als auch offline – haben nichts mehr mit solchen zwielichtigen Gestalten und Machenschaften zu tun. Doch wer genau hinschaut, findet immer noch faszinierende Geschichten, die sich hinter den Kulissen abspielen. Schließlich kann mit einer Drehung der Walzen oder einem Wurf der Würfel großes Geld gewonnen werden. Wer weiß, was im Rausch des Gewinns alles passieren kann?

Diese fünf Geheimnisse gehören nicht gerade zur höchsten Geheimhaltungsstufe. Dennoch, man müsste schon in einem Casino arbeiten, um diese Fakten zu kennen. In jedem Fall sind sie äußerst pikant.

Die Kameras sind überall

Sie wussten wahrscheinlich schon, dass Casinos mit Kameras überwacht werden, doch das Ausmaß ist dennoch erstaunlich. Schon im Jahre 2008 verriet der Casinosicherheitsexperte, Jeff Jonas, dass es in Casinos wie dem Bellagio rund 2000 Überwachungskameras gibt, die mit 50 Monitoren verbunden sind.

Jonas erklärte auch, dass Casinos zudem mit tausenden von Sensoren ausgestattet sind, um höchste Sicherheit zu garantieren. Auf diese Weise kann das Casino jeden Spielautomaten, jeden Geldautomaten, jede Kasse, jede Tür und so ziemlich jeden Winkel des Casinos zu jeder Zeit überwachen.

Casinos wimmeln von Zivilpolizisten

Wo wir schon von illegal sprechen: Abgesehen von den Sicherheitsmaßnahmen der Casinos, gibt es in den Casinos auch reichlich Polizisten, die den Kriminellen das Leben noch schwerer machen.

Und wenn Sie denken, dass Sie dem langen Arm des Gesetzes auf der Toilette entkommen können, haben Sie sich getäuscht. Selbst auf dem Örtchen wartet wachsam der Freund und Helfer.

Trickbetrüger in Casinos sind unglaublich kreativ

Sie werden kaum glauben, was Leute auf sich nehmen, um sich im Casino einen Gewinn zu erschwindeln. Die Kriminellen, die versuchen sich im Casino ihr Geld zu verdienen, sind oft die besten ihrer Zunft.

Eine beliebte Strategie ist es einen echten Stapel von $5-Chips mit einem Chip-Cup zu ersetzen, einer ausgehöhlten Attrappe, in der sich einige $100-Chips verstecken lassen. Um diesen Trick erfolgreich anzuwenden muss der Betrüger jedoch mit dem Dealer zusammenarbeiten, denn dieser hilft ihm die Stapel zu tauschen.

Jonas enthüllte auch wie ein Cyberkrimineller, der als Programmierer für Video Poker Spiele arbeitete, den Code eines Spiel so änderte, dass eine bestimmte Folge von Einsätzen über sieben oder acht Spiele einen Royal Flush auslöste.

Und dann gibt es noch das berühmte Ass im Ärmel. Nur die fähigsten Kartenbetrüger schaffen es eine Karte zu verstecken und dann erfolgreich für eine andere Karte auszutauschen. Beim Black Jack kann der Gauner seine Gewinnchancen so jedoch deutlich verbessern.

Manchmal werden Kartenzähler geduldet

Viele Menschen wissen dies nicht, aber Kartenzählen ist an sich nicht illegal. Schließlich geht es nur darum, alle gespielten Karten im Kopf zu behalten und aufgrund dieser Information die Wahrscheinlichkeiten für den weiteren Spielverlauf zu berechnen. Es ist ja nicht illegal ein gutes Gedächtnis zu haben.

Natürlich ist diese Praxis bei den Casinos dennoch unbeliebt und es liegt völlig in ihrer Entscheidungsgewalt Sie vom Spielbetrieb auszuschließen, sollten Sie es versuchen. Nur diejenigen Kartenzähler, die es schaffen diese Strategie völlig unbemerkt anzuwenden, kommen damit durch.

Casinos merken sich schnell Spieler, die regelmäßig oder sehr hoch gewinnen. Sie müssen also vor allem am Anfang ein paar Spiele verlieren, um langfristig Gewinne einstreichen zu können. Die Casinos achten auch darauf ob Ihre Bewegungen zwischen den Spieltischen verdächtig sein könnten.

Andererseits sind die Casinos auch nachsichtig bei Kartenzählern, die nicht besonders gut sind und, trotz aller Bemühungen die Karten und Wahrscheinlichkeiten im Kopf zu behalten, weiter verlieren.

Warum was in Vegas passiert, auch in Vegas bleiben sollte

Las Vegas ist nicht umsonst als Stadt der Sünde bekannt. Nicht alles an den „Hangover“-Filmen ist völlig abwegig. In einer Reddit-Umfrage von 2012 verrieten Casinoangestellte aus Las Vegas einige der verwerflichsten Taten, bei denen sie Gäste über die Jahre erwischt haben.

Diesen Insidern zufolge gehören Sex und Drogen zu den beliebtesten Zeitvertreiben der abenteuersuchenden Casinobesucher. Die Leute scheinen zu glauben, dass wenn das Glücksspiel erlaubt ist, auch alle anderen Sünden geduldet werden.

Ein Beiträger von Reddit, der selbst im Casino arbeitete, sagte, dass Casinomitarbeiter die Gäste in den merkwürdigsten öffentlichen Orten beim Sex erwischten. Sie verriet auch, dass sie Leute gesehen hatte, die die verschiedensten Drogen in öffentlichen Räumen wie Toiletten und Bars konsumierten.

Vieles, was in Vegas passiert, sollte also auch dort bleiben.