Wenn Roboter die Gartenarbeit machen

Mähroboter
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Wer einen Garten hat, weiß diesen vor allem als Ort der Ruhe und Entspannung zu schätzen. So mancher Gartenbesitzer mag es auch, bei Arbeiten wie dem Rasenmähen, Unkrautjäten und Gemüseernten seine Gedanken schweifen zu lassen. Andere Menschen empfinden diese Tätigkeiten jedoch als Belastung und würden gerne auf sie verzichten. Das ermöglichen verschiedene Roboter, die die lästigen Aufgaben im Garten ganz allein erledigen. Der Besitzer kann solange seine freie Zeit genießen und zum Beispiel im Online Casino sein Glück versuchen.

Automatisches Rasenmähen

Eine der regelmäßigen Aufgaben, die ein Garten mit sich bringt, ist das Rasenmähen. Je nach Größe der Grünfläche schiebt man mehr oder weniger lange den Rasenmäher vor sich her und bringt eine eintönige Reihe nach der anderen hinter sich. Dabei gibt es eine sehr einfache Lösung, sich diese Tätigkeit zu ersparen: einen Mähroboter. Der fährt ganz autonom die Rasenfläche ab und kürzt die Halme, ohne dass der Gartenbesitzer sich um irgendetwas kümmern muss. Der Roboter verfügt über einen Akku, und wenn dessen Ladestand gering ist, kehrt das Gerät automatisch zu seiner Ladestation zurück. Im normalen Einsatz mäht der Roboter den Rasen relativ häufig. Das ist nötig, weil er Probleme damit hat, längere Halme zu schneiden. Stattdessen zerschneidet er das recht kurze Gras in winzige Stücke. Dadurch müssen keine gemähten Halme eingesammelt werden, zudem bekommt der Boden durch die kleinen Grasstücke verschiedene Nährstoffe zugeführt.

Eine Lärmbelästigung verursacht der Mähroboter nicht, weil er während der Arbeit nur ein leises Geräusch von sich gibt. Selbst leistungsschwache Geräte können etwa 250 Quadratmeter Rasenfläche bearbeiten, es gibt aber auch welche, die Tausende von Quadratmetern mähen können. Damit der Roboter nur den Rasen und nicht die Blumen oder das Gemüse mäht, ist eine Begrenzung notwendig. Bei herkömmlichen Geräten wird das häufig mit einem Draht erledigt, der vor Inbetriebnahme auf der Erde verlegt wird. Er markiert die Fläche, in der der Roboter mähen soll. Erreicht er den Draht, wendet er. Inzwischen sind auch Geräte auf dem Markt, in die Sensoren eingebaut sind. Diese erkennen, ob sich der Roboter auf Rasen befindet, und signalisieren entsprechend, ob er mähen soll oder nicht. Diese Technologie ist allerdings dann anfällig für Fehler, wenn sich direkt neben dem Rasen eine Fläche befindet, die ähnlich aussieht – etwa ein Blumenbeet mit viel grünem Bewuchs. Eine räumliche Trennung ist also nötig. Gegen Diebstähle sind die meisten Mähroboter dank eines eingebauten GPS-Chips gesichert, der die Position des Geräts übermittelt.

Bewässerung mit System

Ähnlich lästig wie das Rasenmähen kann auch das Bewässern der Grünfläche sein – zumal dies vor allem bei heißen Temperaturen täglich geschehen muss. Zwar geht es dabei meist nur darum, den Wasserhahn auf- und nach einer bestimmten Zeit wieder zuzudrehen. Aber auch diese Aufgabe kann ein Roboter eigenständig erledigen. Dafür werden zunächst Schläuche über oder in der Erde verlegt. Das System wird dann mit dem Computer verbunden und kann so ganz einfach programmiert werden. Der Besitzer legt fest, an welchen Tagen und zu welcher Zeit die Bewässerung vorgenommen werden soll und wie lange sie andauert. Es gibt aber auch Lösungen, die die Tätigkeit vollkommen autonom durchführen.

Wichtige Elemente, die bei solchen Systemen zur Standardausstattung gehören, sind Feuchtigkeitssensoren. Sie messen, ob der Rasen und der Boden nass sind, weil es eventuell vor Kurzem geregnet hat. Auf Basis dieser Messdaten wird dann die Bewässerung eingeschaltet oder darauf verzichtet. Manche Geräte werden mit zusätzlichen Informationen wie Luftfeuchtigkeit oder Temperatur aus dem Internet gespeist und lassen diese in die Entscheidung einfließen, ob mit der automatischen Bewässerung des Rasens begonnen werden soll. Lösungen wie diese sind nicht nur bequem für die Gartenbesitzer. Sie haben noch einen weiteren großen Vorteil: Da die Bewässerung nicht jeden Tag vorgenommen wird, sondern nur dann, wenn sie nötig ist, geht das System sehr effizient mit Wasser um. Das spart nicht nur natürliche Ressourcen, sondern auch Geld.