Sag es mit Blumen – die beliebtesten Nationalblumen der Welt

Sag es mit Blumen – die beliebtesten Nationalblumen der Welt
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Jedes Land dieser Erde hat seine Eigenheiten. Denkt man beispielsweise an Brasilien, tauchen Begriffe wie Samba auf. England wird oft mit dem Fünf-Uhr-Tee verbunden. Holland wiederum ruft Assoziationen mit blühenden Tulpenfeldern hervor. Ebenso verbinden viele die Schweiz mit dem Edelweiß. Tatsächlich hat jedes Land eine wundervolle Vielfalt an Blumen anzubieten. Dies geht soweit, dass manche Länder eine Blumensorte als nationales Symbol gewählt haben. Es ist ein schöner Brauch, der Flaggen und Wappen auf romantische Weise ergänzt. In diesem Artikel wollen wir Ihnen die fünf beliebtesten Nationalblumen der Welt vorstellen. Ganz nebenbei: Dieser schöne Brauch muss sich nicht auf Nationen beschränken. Auch Unternehmen könnten diesem Beispiel folgen. So wäre es durchaus denkbar, dass ein Online Casino eine Blume als Markenzeichen wählt.

Platz eins: die Rose

Rote Rosen gelten als Symbole der Liebe. So schenken verliebte Männer ihrer Herzensdame seit langer Zeit eine oder mehrere rote Rosen, um ihre Gefühle auszudrücken. Die Rose steht für Romantik, Schönheit und große Gefühle. Außerdem ist sie die Nationalblume mehrerer Länder: England, Luxemburg, die Slowakei sowie Tschechien haben sie als Landessymbol gewählt. Da soll noch einer sagen, in England gäbe es nur Brexit und Monarchen.

Die Gründe, eine Rose zu wählen, können vielfältig sein. Sicherlich denkt man bei Rosen sofort an die Liebe. Was England betrifft, so sind die Gründe weniger romantischer Natur. Dort führten die Adelshäuser Lancaster und York im 15. Jahrhundert einen erbitterten Krieg um die Vorherrschaft. Da beide Familien die Rose im Wappen trugen, gingen die Auseinandersetzungen als Rosenkriege in die Geschichte ein. Rosen blühen von Juni bis Oktober und sind wunderschön anzusehen. Zudem sind sie durch ihre Stacheln recht wehrhaft. Ein kleiner Preis, wenn man bedenkt, dass Romeo dafür keine Drachen töten muss, um Eva zu gefallen. Die bunte Welt der Blumen …

Platz zwei: die Nelke

Nelken begleiten die Menschheit seit Tausenden von Jahren. Man findet sie sowohl in Asien als auch in Europa. Sie bestechen mit ihrem süßen Duft und einem markanten Erscheinungsbild. Letzteres ist sicher ein Grund, dass Männer sie gerne ins Jackett stecken. In Spanien ist die Nelke ein fester Bestandteil der nationalen Folklore. Spanische Männer gelten als feurige Liebhaber. Der wilde Señor, der seiner Señorina mit den Zähnen eine Nelke überreicht, sagt alles darüber, wie hoch diese Blume dort geschätzt wird. Sie ist Spaniens Nationalblume!

Aber nicht nur Spanier wissen diese Blume zu schätzen. So ist sie zugleich die Nationalblume Sloweniens und Monacos. Richtig gelesen: Das Land der Autorennen und Casinos hat die Nelke als nationale Blume gewählt. Ob sie dort auch in den Casinos zu finden ist? Der Gedanke, dass die Sieger am Spieltisch mit einer Nelke geehrt werden, hat definitiv etwas. Vor allem, wenn sie mit den Zähnen überreicht wird. Eine Anregung? Immerhin blüht sie von Mai bis August!

Platz drei: die Tulpe

Platz drei: die Tulpe
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Es ist keine Überraschung, dass die Tulpe die Nationalblume der Niederlande ist. Wer dieses Land im Frühjahr besucht, sieht überall blühende Tulpenfelder. Sie tauchen das Land in ein buntes Farbenmeer und verzücken Touristen. Da Holland das Zentrum des internationalen Blumenhandels ist, musste sie einfach zur Nationalblume dieses Landes gekürt werden. Das Land verdankt den wunderschönen Blüten immerhin seinen Wohlstand!

Entgegen aller Gerüchte ist die Tulpe keine holländische Erfindung. Tatsächlich stammt sie aus dem Osmanischen Reich, von wo sie ihren Weg ins Land der Käsesorten machte. Dass man die Tulpe nicht in südlichen Ländern findet, liegt an ihrer Natur: Sie mag kalte Winter. Fallen diese weg, tut sie sich schwer damit, zu wachsen. Übrigens lassen ihre Zwiebeln sich zum Kochen nutzen. Ob sie dadurch fester Bestandteil der ungarischen Küche ist? Jedenfalls hat auch dieses Land die hübsche Gartenbewohnerin zur Nationalblume gewählt.

Platz vier: die Dickblättrige Flockenblume

Wenn Sie dieser Blume noch nie in der Natur begegnet sind, hat dies einen einfachen Grund: Sie ist nur auf Malta zu finden. Dort bevölkert sie im südwestlichen Teil der Insel die Küsten und verzaubert Einheimische und Besucher. Entsprechend ist sie seit 1971 Nationalblume dieses Landes. Die Einheimischen nennen sie „Widnet il-Bahar“. Neben ihrer Schönheit wird sie auch für ihre heilsamen Kräfte geschätzt. Leider ist diese Blume vom Aussterben bedroht, weshalb sie unter besonderem Schutz steht.

Platz fünf: das Maiglöckchen

Das Maiglöckchen ist ein echter Wolf im Schafspelz: Sie wirkt ungemein lieblich. Zudem ist es sehr schwer, nicht ihrem betörenden Duft zu verfallen. Entsprechend ist sie fester Bestandteil von Blumenbouquets und Brautsträußen. Dies sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass das zarte Gewächs äußerst giftig ist. Aufgrund ihrer Schönheit fällt es jedoch schwer, ihr dafür böse zu sein. Das Maiglöckchen blüht ausschließlich im April und ist seit 1967 die Nationalblume von Finnland.